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Die Fujara |
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Im Vierzehnten Jahrhundert kamen Valachen aus dem heutigen Gebiet von Rumänien, über den Karpaten Gürtel in das Gebiet der heutigen Slovakei. Sie waren Hirten, die es verstanden die Schafe und Ziegen über 1000 m.ü. Meer zu hüten. Diese Hirten nahmen aus ihrer Heimat die Flöten mit, die jedoch nicht grösser als 130-140cm war. Erst im Gebiet der "Hohen Tatra", die die Ausläufer des Karpatengürtels bilden, bauten die Valachen Fujaras von 170cm. Obwohl die Fujara zu den kennzeichnenden slowakischen Volksinstrumenten zählt, ist sie nur in einem äusserst kleinen Territorium (etwa 500 km2), im Zvolen-Gebiet und der Bergkuppe der Pol'ana, verbreitet. Das breite Tal erstreckt sich zwischen Zvolen und Podkriván und reicht bis in die südslowakischen Gebiete von Novohrad, Hont und Gemer. Da das Zentrum vom Dorf Detva gebildet wird, nennt man die Fujara oft auch detvianska fujara (Fujara aus Detva). Hier finden sich die bekanntesten Hersteller und die besten Spieler.
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